Was ist KUP?

Als Kurzumtriebpflanzen werden schnellwachsende Baumarten mit gutem Stockausschlagsvermögen bezeichnet, die auf landwirtschaflichen Flächen angebaut werden können.

Sie weisen eine kurze Umtriebsdauer auf, denn sie können alle 2-5 bzw. 2-10 Jahre mit Hilfe von in der Landwirtschaft etablierte Erntemethoden geerntet werden.

 

Als Kurzumtriebspflanzen sind in Deutschland u.a. Pappeln, Weiden, Birken, Kastanien, Robinien und Erlen zugelassen. In der Praxis wird derzeit hauptsächlich der Anbau von Papplen und Weiden durchgeführt.

 

Bei dem Anbau von KUP ist zu beachten, dass diese max. 30 Jahre angebaut werden können, bevor die landwirtschaftliche Fläche als Wald deklariert wird

 

Vorteile von KUP:

  • hohe Ertragssicherheit
  • CO2-neutral

  • guter Ersatz von fossilen Energieträgern (pro ha werden ca. 5.000 l Heizöl ersetzt)
  • niedrige Fixkosten
  • Anbau auf schwierigen Flächen möglich (Grenzertragsflächen)
  • ökologischer Beitrag

 

Mehr Informationen zum Thema KUP finden Sie unter http://mediathek.fnr.de/energieholz-aus-der-landwirtschaft.html

Hier können Sie die aktuelle Broschüre "Energieholz" kostenfrei bestellen oder herunterladen.

Quelle:LTZ Augustenberg